ER — nicht ICH oder WIR.

Liebe Gemeinde, liebe Gemeinschaft,

Weil Gott so viel mehr tun kann als wir. Weil er so viel mächtiger und gütiger ist. Weil er jede Dunkelheit ganz leicht erhellen kann. Und wenn er einmal das Licht angemacht hat, dann bleibt es hell. Dann ist es nicht mehr auszulöschen.

Darum wünsche ich mir, dass wir Gemeinde sind, die Gott mehr vertraut als sich selbst. Mehr als den Menschen. Mehr als allen Dingen. Weil Gott den Unterschied macht — nicht ich oder wir.

In unseren Gemeinde-Werten, an denen wir uns orientieren, um lebendige und starke Gemeinde zu sein, haben wir daher auch formuliert: „VERTRAUEN IN GOTT. Wir erwarten alles von Gott. Er sendet, führt und versorgt uns. Nur er kann tun, was wir uns erhoffen.“

Weil Gemeinde sich nur dann gesund entwickelt, wenn richtig vom ER und ich gedacht wird. Von SEINEN und meinen Möglichkeiten.

Darf ich euch um den Jahreswechsel herum also um eine Sache bitten? Lasst uns einen Aufbruch im Gebet wagen. Immer mehr zu einer Gemeinde werden, die mehr auf Gott hofft und vertraut als auf eigene Kraft.  

Lasst uns eine Gemeinde sein, die ein offenes Ohr hat für Gottes Reden und mutig tut, was er uns sagt. Eine Gemeinde, die in allem Tun aber weiß: Nur Gott kann tun, was wir uns erhoffen. ER. Nicht ich oder wir.

Wir haben uns ein paar Dinge überlegt, um das zu verankern. Eine Predigtreihe. Eine Woche, in der alle Programme gestoppt werden und wir uns Zeit zum Gebet nehmen wollen. Und manches mehr.

Aber wichtiger als unsere Überlegungen sind, dass ihr euch einklinkt. Dass wir gemeinsam einen Aufbruch im Beten und Auf-Gott-Hoffen wagen.  Einander ermutigen auf dem Weg.
Seid ihr dabei?

Euer Dominic Schikor