Was wäre wenn...

Ostern steht vor der Tür. Alle Jahre wieder. Natürlich freuen wir uns darauf und feiern es. Wir wissen auch warum wir Ostern feiern. Aber sind wir uns der grundlegenden Bedeutung und Tragweite dieses Festes - oder besser des zugrundeliegenden Ereignisses - bewusst?

Was wäre, wenn Jesus gar nicht gestorben und auferstanden wäre? Paulus schreibt, dass wir Christen die „elendesten Menschen auf der Welt“ wären (1. Korinther 15,19). Es gäbe keine Gemeinde, keine Apis – und du würdest auch dieses Blättchen nicht lesen, weil es nie erstellt worden wäre. Ostern wäre nur ein nettes Fest mit gemütlichen Feiertagen, bunten Eiern und einem Countdown bei McDonalds.

Was aber, wenn es wirklich wahr ist? Dass Jesus tot war und auferstanden ist. Und zwar so richtig. Körperlich. Nicht metaphorisch. Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass der Glaube an eine körperliche Auferstehung Jesu eine große Zumutung ist – damals wie heute. Das heißt allerdings nicht, dass es keine guten Argumente und historische Beweise dafür gibt.

Wie schön wäre es, wenn wir uns wieder neu von dem packen lassen, was an Ostern passiert ist. Was es für diese Welt und für uns ganz persönlich bedeutet. In dem Augenblick in dem Jesus auferstand, wurde die ganze Wirklichkeit verwandelt und erlöst. Auch wenn der Tod immer noch eine Realität ist, wurde er dort besiegt. Auch wenn wir alle einmal sterben müssen - was so vielen Menschen auf der ganzen Welt in diesem Tagen noch einmal ganz besonders bewusst wird und wovor große Angst herrscht - erwartet uns danach das Leben. Das ist eine Hoffnung, die sich sehen lassen kann und mit der wir nicht hinter dem Berg halten sollten.

In diesem Sinne wünsche ich euch frohe Ostern.  
- Tobias Ha.