Lass ab vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach. Ps 34,15

Dieser Vers aus Psalm 34 begleitet uns durch das kommende Jahr. Für die meisten unter uns ist es ja so: Krieg betrifft immer nur die anderen. Wir sind nicht mehr unmittelbar konfrontiert und auch in unseren Familien liegt der Krieg eine weitere Generation zurück.

Frieden wurde für uns zu einer Selbstverständlichkeit. Jedoch bringen die Nachrichten den Krieg und die Gewalt in unsere Wohnzimmer und dank Smartphone in unsere Handflächen. Durch viele Geflüchtete und die wachsenden Beziehungen zu ihnen hat es auch immer mehr mit uns zu tun. Und das hat eine wichtige und gute Seite: Wer den Schrecken vor Gewalt und Krieg nicht mehr wahrnimmt, verliert die Ehrfurcht vor dem Frieden!

Denn Frieden ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Sonst würde der Psalmbeter uns auch nicht auffordern, den Frieden zu suchen und ihm nachzujagen. Selbst wenn wir Fernseher und Smartphone ausschalten ist es doch spürbar: Formen von Krieg und Gewalt sind näher als wir wollen. Es beginnt mit dem Krieg der Gedanken und mit der Gewalt unserer Worte. Ja, auch bei uns müssen wir immer wieder neu den Frieden suchen. Uns bewusst dafür zu entscheiden diesen Weg der Versöhnung und des Friedens zu gehen. Den anderen höher achten als einen selbst. Das Böse mit Gutem zu überwinden. Und dem nachjagen, der Frieden bringt: Jesus Christus!

„Meinen Frieden gebe ich euch“ so sein Geschenk für uns. Und darin enthalten immer wieder neu die Versöhnung mit unserem Vater im Himmel und damit auch die Möglichkeit der Versöhnung untereinander. Und die Verheißung, dass er unsere Gedanken und Herzen bewahrt: „Denn der Friede Gottes, welcher höher ist als alle menschliche Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.“

Euer Stefan.

Ein neues Kapitel beginnt

Verabschiedung und Neuanfang

Verabschiedung: Hier und da habt ihr schon davon gehört. Nun möchte ich euch ganz herzlich einladen einerseits zum Gottesdienst mit meiner Verabschiedung nach 16 Jahren bei den Apis Stuttgart und zugleich zum Feiern meines 40. Geburtstags. Beides ist so nah beieinander, dass ich euch dafür gemeinsam einlade. Unser Gast für die Predigt und den offiziellen Verabschiedungsteil ist Günter Blatz, Personalvorstand der Apis.

Am 23. Dezember 2018 ab 16:40 Uhr im Api-Saal in Stuttgart. Wir starten mit einem Stehempfang mit Kaffee und Gebäck, feiern dann MITTENDRIN-Gottesdienst zur gewohnten Zeit um 17:30 Uhr und lassen den Abend bei einem leckeren Abendessen, Knabbereien und Getränken ausklingen! Um diesen Nachmittag gut vorbereiten zu können, sind wir auf eure Anmeldung angewiesen. Bitte meldet euch spätestens bis zum 2. Dezember bei mir zurück (s.kuhn@die-apis.de)!
Ich freue mich sehr auf diesen Nachmittag mit euch, staune was Gott an Wundern getan hat in diesen Jahren und kann auch gut verstehen, wenn dieser Termin einfach nicht klappt. Ich werde ja auch nicht ganz weg sein. Zukünftig übernehme ich die inhaltliche Geschäftsführung des Bildungs- und Sozialwerkes „Aktion Hoffnungsland gGmbH“ in welcher wir die diakonischen Initiativen (HoffnungsHaus, Homezone, Inklusion und Gemeindemusikschule) zusammenfassen um sie an möglichst vielen (Api-)Standorten zu
multiplizieren und weiterzuentwickeln.

Neuanfang: Zugleich konnten wir Dominik Schikor als meinen Nachfolger gewinnen. Er wird ab 1. Juni 2019 zu nunmehr 100% als Gemeinschaftspastor angestellt werden. Am letzten Gemeinschaftsnachmittag wurde mit 50 zu 3 Stimmen die Gründung der Gemeinschaftsgemeinde bejaht und auch im Api-Vorstand und Landesgemeinschaftsrat beschlossen. Jetzt werden wir als BLK gemeinsam mit Judith Brach, Deborah Ludwig und Tobias Haberstroh aus dem GG-Team die notwendigen weiteren Schritte angehen.
Dazu gehören auch die Entscheidungen auf Seiten der kirchlichen Gremien. Markus Baun übernimmt meine Aufgaben zwischenzeitlich und bekommt dafür auf Seiten der Homezone Unterstützung durch Hannah Kaiser (40%).

Euer Stefan.

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